Einleitung des Buches: Das Heilen mit dem höheren Bewusstsein

Wie man negative Emotionen, Beziehungsprobleme, chronische Müdigkeit und Schmerzen auf die schnellste Weise heilt

von Tara Springett

Im Jahr 1997 hatte ich ein Erlebnis, welches mein Leben für immer veränderte. Ich saß im Schreinraum meines buddhistischen Lehrers und versuchte, seinen Worten zuzuhören. Ich konnte mich jedoch nicht konzentrieren, denn innerlich kämpfte ich mit schmerzhaften und traurigen Gefühlen, die schon seit langen Jahren meine Begleiter waren. So wie ich es schon oftmals zuvor getan hatte, betete ich um Hilfe und – siehe da – dieses Mal wurde mein Gebet beantwortet. Plötzlich hatte ich die Methode, wie sie in diesem Buch beschrieben wird, ganz genau vor Augen. Die Vorstellung war so klar und detailliert, dass ich annahm, irgendwo davon gelesen zu haben und mich nun daran zu erinnern. Aber als ich Zuhause in meinen Büchern nachsah, konnte ich sie nirgendwo finden. In den darauffolgenden Wochen und Monaten nutzte ich diese Methode erfolgreich, um meine Traurigkeit und weitere kleinere Probleme zu lösen.

Dann stellte ich diese Methode meinen Freunden und meiner Familie vor und später auch meinen Klienten. Ich überwachte deren individuelle Prozesse sehr sorgsam und bat sie, ihre Erfolge auf einer Skala zu messen. Die Ergebnisse waren geradezu überwältigend. Ich habe nun schon mit tausenden von Fällen gearbeitet und nahezu jede einzelne Person, die diese Methode nutzte, erreichte innerhalb von Tagen oder einigen Wochen bemerkenswerte Erfolge mit ihren Problemen. Darüber hinaus erzählten mir viele Menschen, dass sie wunderbare Ergebnisse erreichten; einfach nur mit Hilfe dieses Buches. Und was noch wichtiger war, diese Besserungen waren stabil und hielten an. Es scheint, als habe das Heilen mit dem höheren Bewusstsein die Kraft, persönliche Probleme zu lösen und zwar ohne lange Analysen und ohne vergangene Traumata neu zu durchleben.

Wenn ich zurückblicke, scheint es, als ob vieles in meinem Leben mich regelrecht zu dieser Erfahrung hingeführt hat und mich sozusagen darauf vorbereitet hat, diese Methode zu „erhalten“, sie zu verfeinern und sie dann auch anderen Menschen zugänglich zu machen. Dreizehn Jahre zuvor war ich zum tibetischen Buddhismus gekommen, wie ein verirrtes Kind in die Arme seiner Mutter läuft. Seit ich das buddhistische Zentrum zum ersten Mal besucht hatte, meditierte ich jeden Tag mindestens eine Stunde. Ich habe auch nahezu all meine Urlaube in intensiven Kursen mit meinen buddhistischen Lehrern und in Meditations-Retreats verbracht. Über die Jahre hinweg entwickelte sich in mir eine tiefe Motivation: Ich wollte in mir genug Glück, Einsicht und Liebe entwickeln, um anderen Menschen wirklich helfen zu können.

Einige Jahre, nachdem ich angefangen hatte zu meditieren, begann ich als Beraterin und Psychotherapeutin zu arbeiten und begann somit mein Ziel, anderen Menschen zu helfen, in die Tat umzusetzen. Ich hatte mehrere Langzeit-Ausbildungen in Psychotherapie absolviert und Qualifikationen erworben und hatte das Gefühl, dass sich meine Fähigkeiten zu helfen wesentlich erweitert hatten. Jedoch wünschte ich mir nach einigen Jahren, in meiner psychotherapeutischen Arbeit einen besseren Weg zu finden, um meinen Klienten noch effektiver zu helfen, als mit den Methoden, die ich zu jener Zeit nutzte. Idealerweise wäre diese Methode sehr einfach, sodass sie jeder als eine Art Selbsthilfewerkzeug nutzen könnte. Sie würde auch sehr verlässliche Ergebnisse bringen, wann immer sie angewendet wird. Darüber hinaus wollte ich eine Methode, die den Menschen die ewige Wahrheit aufzeigen würde, dass wahres Glück nur durch das Erwachen eines liebevollen Herzens entstehen kann.

Als ich das Heilen mit dem höheren Bewusstsein entdeckte, hatte ich zuerst keine Ahnung, dass es  genau dieser idealen Methode entsprach, nach der ich gesucht hatte. Erst nachdem eine Person nach der anderen wirklich positive und anhaltende Ergebnisse erreicht hatte, war ich langsam davon überzeugt, dass mir ein echtes Juwel geschenkt worden war.

Der Kern dieser Methode besteht darin, Kontakt mit unserem höheren Bewusstsein aufzunehmen. Dieses höhere Bewusstsein ist der Teil unseres Geistes, der viel weiser und liebevoller ist, als unser alltägliches Bewusstsein. Wenn wir einem spirituellen Pfad oder einer Religion folgen, dann können wir uns unser höheres Bewusstsein als die zentrale Figur unserer Tradition vorstellen. Aber man braucht nicht religiös oder spirituell zu sein, um mit dem Heilen mit dem höheren Bewusstsein gute Ergebnisse zu erzielen. Das Wesen unseres höheren Bewusstseins ist reine Liebe – eine Form der Liebe, die für jedermann verfügbar ist, egal, ob man spirituell ist oder nicht.

Die Methode, die in diesem Buch vorgestellt wird, wird uns helfen, mit unserem höheren Bewusstsein in Kontakt zu treten, dessen Liebe und Weisheit für uns zugänglich zu machen und damit unsere Probleme zu lösen. Wir werden diese Hilfe in Form von  Symbolen erhalten. Diese Symbole haben große Kraft, auch wenn wir sie uns täglich nur für wenige Minuten vorstellen. Sie können weit in unser Unterbewusstsein hineinreichen und die Dinge dort wieder in Ordnung bringen. Wir müssen dabei noch nicht einmal alle Ursachen unseres Problems genau kennen, denn das Heilen mit dem höheren Bewusstsein konzentriert sich nur auf dessen Lösung.

Das Heilen mit dem höheren Bewusstsein ist völlig ungefährlich, denn ich habe noch kein einziges Mal irgendwelche negativen Nebenwirkungen bei den tausenden von Klienten beobachtet, mit denen ich in den letzten 18 Jahren gearbeitet habe. In der Regel können wir mit dieser Methode innerhalb von Tagen oder Wochen beträchtliche Fortschritte bei der Lösung unserer Probleme erreichen. Das erscheint nun vielleicht als übertriebene Behauptung, aber sie ist wirklich wahr. Ellens Ergebnisse sind ein gutes Beispiel dafür, wie erstaunlich die Kraft der Veränderung durch das Heilen mit dem höheren Bewusstsein sein kann.

 Ellen

Ellen litt nahezu ihr ganzes Leben an Depressionen, sozialer Phobie und einem geringen Selbstwertgefühl. Sie hatte mehrere Psychotherapien absolviert und fünfzehn Jahre lang Selbsthilfegruppen besucht. Als wir uns trafen, war ihre Depression etwas besser, aber sie litt immer noch schrecklich an Ängsten im sozialen Kontakt und einem geringen Selbstwertgefühl.

Ich bat Ellen, ihr Leiden auf einer Skala von null bis zehn zu messen, wobei null für überhaupt kein Leid und zehn für völlige Verzweiflung steht. Ellen bewertete ihr Leid mit einer Sieben, was bedeutete, dass sie jeden Tag in vielen verschiedenen Situationen große und schmerzliche Angst verspürte.

Ellen war damit einverstanden, das Heilen mit dem höheren Bewusstsein auszu-probieren und ich begleitete sie in die Entspannung. Sie entschied sich dafür, ihr höheres Bewusstsein als ein wunderschönes, helles Licht zu sehen und sie erhielt ein lilafarbenes Juwel als Heilsymbol. Dann zeigte ich ihr, wie sie sich ihr Symbol in der Mitte ihres Herzens vorstellen sollte. Sie sollte sich auch vorstellen, wie die liebevolle Energie ihres Symbols erst in sie selbst hineinströmt und dann auch zu den Menschen, vor denen sie sich fürchtete.

Aber Ellen war nicht sehr optimistisch. „Ich erwarte keine umgehenden Erfolge“, sagte sie in ernstem Ton und ich antwortete: „In Ordnung, probiere es einfach aus.“

Zwei Wochen später telefonierte ich mit Ellen.

„Meine Furcht hat sich gebessert und sie ist auf der Skala von sieben auf eins zurückgegangen“, berichtete sie, aber sie war immer noch nicht überzeugt. „Ich fühle mich definitiv besser, aber ich kann nicht glauben, dass das nur an dem Symbol liegt. Ich glaube, ich fühle mich vielleicht einfach nur besser, weil ich Urlaub habe.“

„Probiere es einfach noch für zwei weitere Wochen aus“, sagte ich innerlich lächelnd, denn genauso wie sie hatte auch ich schon öfters reagiert. Manchmal sind die Ergebnisse des Heilens mit dem höheren Bewusstsein einfach zu gut, um wahr zu sein.

Zwei Wochen später kam Ellen in mein Büro und teilte mir mit: „Tara, ich bin jetzt bei einer Null auf der Leidensskala und auf einer Null war ich in meinem ganzen Leben noch nicht. Der Urlaub ist vorbei und ich hatte sogar eine schreckliche Auseinandersetzung mit dem Arzt meiner Tochter. Normalerweise wäre ich am Boden zerstört gewesen, aber mir geht es immer noch gut!“

Ellen ging es auch weiterhin gut und ihr Heilungserfolg blieb stabil. Manchmal versuchen ihre alten Ängste wieder an die Oberfläche zu kommen, aber wenn sie sich ihr Heilsymbol vorstellt, kann sie sehr schnell zu ihrem positiven Geisteszustand zurückkehren.

Das Heilen mit dem höheren Bewusstsein basiert auf den Prinzipien des tibetischen Buddhismus. Mein Lehrer Garchen Rinpoche, der einer der Linienhalter der tibetisch-buddhistischen Drikung Kagyu Schule ist, hat mir seine volle Zustimmung und Unter-stützung für diese Technik gegeben, auch wenn sie an sich neu und einzigartig ist. Sie kann von jedem genutzt werden, der sich von ihr angezogen fühlt. Man muss weder Buddhist werden, um sie anzuwenden, noch wird sie andere spirituelle Überzeugungen und Weltanschauungen in irgendeiner Weise beeinträchtigen. Es ist eine einfache und kurze Methode, die innerhalb von Minuten erlernt und praktiziert werden kann. Hier ist eine erste kurze Zusammenfassung:

Als Erstes definiert man das Problem in der folgenden Weise: „Ich leide unter dem Gefühl (Angst/ Ärger/Depression…) wegen/über (Problem).“  Dann misst man die Stärke der Emotion auf einer Skala zwischen null und zehn (null ist kein Leiden und zehn ist das höchste Leiden).  Nach zwei Wochen Arbeit mit der Heilmethode sollte man die Emotion nochmals auf der Skala bewerten.

Wir können uns unser höheres Bewusstsein auf jede Art vorstellen, die uns gefällt – beispielsweise als eine religiöse Figur, als ein Engelwesen oder einfach als schimmerndes und liebevolles Licht.

Nun bitten wir unser höheres Bewusstsein um ein Symbol, um unser Problem zu überwinden. Mit der Technik, wie sie in diesem Buch beschrieben wird, wird dann in unserem Geiste einfach ein schönes, farbiges Symbol erscheinen.

Wir stellen uns dieses Symbol dann in unserem Herzen vor und spüren, wie das farbige Licht unseres Symbols in uns selbst ausstrahlt, bis wir völlig davon erfüllt sind und uns dann mit einer festbegrenzten Blase aus liebevollem, freudigem Licht umhüllt.

Das Licht des Heilsymbols strahlt auch auf jeden aus, der mit unserem Problem zu tun hat. Auch diese Menschen werden in eine festbegrenzte Blase aus liebevollem, freudigem Licht gehüllt. Die beiden Blasen berühren sich dabei vielleicht, aber verschmelzen nicht miteinander.

Im nächsten Schritt schauen wir, wo in unserem Körper sich unsere negativen Gefühle manifestieren und entspannen sie ganz bewusst mit der Technik, die in diesem Buch beschrieben wird.

Auf diese Art üben wir zweimal täglich für zwei Minuten und auch immer dann, wenn unsere negativen Gefühle im täglichen Leben auftreten.

Auch wenn das Heilen mit dem höheren Bewusstsein eine sehr einfache Methode ist, bringt sie regelmäßig Linderung sogar für die schwerwiegendsten Probleme. Ich habe mit Klienten gearbeitet, die als Kinder missbraucht wurden, genauso wie mit Klienten, die als Erwachsene vergewaltigt wurden oder andere Formen von schrecklicher Gewalt erfuhren. Ich habe mit Menschen gearbeitet, die ihr ganzes Leben lang unter Panikattacken, Süchten, Depressionen, gewalttätiger Wut, chronischen Schmerzen oder lähmenden Ermüdungserscheinungen litten. Ebenso habe ich mit vielen Paaren gearbeitet, die sich am Rande der Scheidung befanden und mit verzweifelten Eltern von Kindern, die unter vielerlei Problemen litten. Zu meiner Freude erreichten sie alle innerhalb von Tagen, Wochen oder wenigen Monaten dramatische und stabile Erfolge durch das Heilen mit dem höheren Bewusstsein. Das war auch der Fall bei Menschen, die dieser Methode skeptisch gegenüber standen und keine guten Ergebnisse erwarteten.

Tara bietet Therapie und Coaching-Sitzungen mit der Methode des Heilens mit dem höheren Bewusstsein an. Sie kann auch Dir helfen, Deine Probleme innerhalb relativ kurzer Zeit zu überwinden.

Hier kannst Du eine persönliche Sitzung mit Tara vereinbaren:

Psychotherapie

Kundalini-Heilung

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So macht man Träume wahr

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